Leidensweg

Leidensweg eines Kirmesburschen

 

Ihr Leut wir können Euch sage,

Kirmesbursche sein, das ist eine Plage

Wenn ein mancher sich bedenkt,

was an einer Kirmes für Arbeit hängt-

Und vor der Kirmes geht es los,

da ist der Streß schon ziemlich groß.

Die Mitglieder der Redaktion,

sind schon mächtig in Aktion.

Da wird geraten und gedicht,

zwischendurch mal einer gezischt.

Und Ihr dürft nicht vergessen,

vom Eröffnungsgottesdienst sind wir auch versessen.

Die Festwagen all, die müssen sein,

die Arbeit, die haut richtig rein.

Und ist die Bastelei geschehen,

müssen wir dann weiter sehen.

Streß hier Streß dort,

der Fetzug muß sein in unserem Ort.

Gebaut werden müssen vier Wagen,

da fängt ein mancher an zu klagen.

Das ist Arbeit nervig echt zum Kochen,

die spürt man abend’s in den Knochen.

Und ist dieses dann geschehen,

dann ist die Kirmes, ach wie schön.

Am Freitag geht’s dann endlich los,

da ist die Stimmung auf dem Kirchturm groß.

Am Samstagabend beim Festprogramm,

kommen die Kirmesburschen sehbar dran.

Es wird geschunkelt und gesungen,

und kräftig das Tanzbein geschwungen.

Und am Sonntagabend geht es weiter,

wie am Samstag laut und heiter.

Montag frisch und munter,

gehen wir beim Frühschoppen unter.

Und zu guter letzt,

wird am Dienstag der Kirmes ein Ende gesetzt

Deswegen können wir Euch sagen,

Kirmesbursche sein, das ist eine Plage.

Und wer noch glaubt, wir wären nur am saufen, der tut uns leid.

Wären wir nur am saufen, gäb’s in Neukirchen keine Kirmes mehr für die Leut.

Und außerdem haben wir das ganze Jahr geschafft,

da dürfen wir an der Kirmes auch mal feiern, das wär ja gelacht

Ihr tut es doch auch, nur zum Füllen den Bauch,

wir jedoch zum Erhalten des Brauch.